Die Mieten bei Galeria bleiben hoch – ein gewagtes Spiel
Die Vermieter der Kaufhauskette Galeria scheinen nicht bereit, die Mieten zu senken. In einer Zeit, in der viele Filialen mit Problemen kämpfen, ist das eine riskante Entscheidung.
STUTTGART, 28. Juni 2026 — Eigener Bericht
Ich verstehe die Welt nicht mehr. Die Vermieter der Kaufhauskette Galeria wollen offenbar die Mieten hochhalten, obwohl viele Filialen in einer prekären Lage sind. Das ist meiner Meinung nach ein riskantes Spiel, denn der Einzelhandel hat sich in den letzten Jahren stark verändert und braucht dringend Anpassungen.
Erstens, die Lage der Einzelhändler ist oft alles andere als rosig. Viele Kaufhäuser sehen sich mit sinkenden Besucherzahlen und wachsendem Online-Wettbewerb konfrontiert. Warum also auf der Miete bestehen, wenn die Einnahmen schon schwinden? Es macht einfach keinen Sinn, die Mieten auf einem hohen Niveau zu belassen, wenn dadurch die Existenz der Geschäfte gefährdet wird. Letztendlich profitieren alle von stabilen Mietverhältnissen, weil die Geschäfte überleben müssen.
Zweitens, die ohnehin schon angespannte wirtschaftliche Situation lässt keinen Spielraum für überteuerte Mieten. Die Inflation ist hoch, die Verbraucher geben weniger aus. Wenn die Vermieter nicht flexibel sind, riskieren sie, dass die Geschäfte schließen und ihre Mieteinnahmen letztlich ganz verlieren. Das wäre ein Schlag ins Gesicht für beide Seiten.
Natürlich könnte man einwenden, dass die Vermieter auch ihre eigenen Kosten decken müssen. Es ist verständlich, dass sie keine Verluste einfahren wollen, aber in der aktuellen Situation scheint es mir, als ob sie die Realität der Einzelhändler nicht richtig wahrnehmen. Ein bisschen Entgegenkommen könnte für beide Seiten von Vorteil sein. Man muss sich fragen, ob man die kurzfristige Sicherheit der Miete über das langfristige Überleben der Geschäfte stellen kann. Die Welt hat sich verändert, und das sollte auch Auswirkungen auf das Mietgeschäft haben.